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Im Königreich Sachsen hat das Gewerbegesetz von 1861 die Forderung der Revolutionen von 1789, 1830 und 1849 umgesetzt; Menschen- und Bürgerrechte sind dabei identisch.

"Mit dem 1. Oktober 1879 begann das Oberlandesgericht Dresden seine Arbeit; Sachsen erhielt eine neue Justizstruktur. Die Reichsjustizgesetze von 1877 leisteten einen wichtigen Beitrag zur Vereinheitlichung der Lebensverhältnisse im 1870/71 vereinigten Deutschland. Das Reich gab den Rahmen vor, die Bundesstaaten regelten im Rahmen dieser Vorgaben die Justizstruktur in ihrem jeweiligen Land. ...." - von Christoph Jestaedt - Sächsische Justizgeschichte - Schriftenreihe des Sächsischen Staatsministeriums der Justiz  - 1994.

1900 löste das Bürgerliche Gesetzbuch das Sächsische Bürgerliche Gesetzbuch von 1865 ab, das mit dem Ausnahmezustand von 1914 aufgehoben wurde. Dieser Zustand ist nicht beendet. 1919 führten Gustav Stresemann, Walther Rathenau, Matthias Erzberger und Friedrich Ebert die anti-bürgerliche >Verfassung< mit ihrem demokratischen Sozialismus weiter. Die dritte Staatsverschuldung seit 1919 ist schon wieder ein a-soziales Tabu.